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Die besten Weihnachtsguetzli-Rezepte

Endlich ist wieder Zeit für die Weihnachtsbäckerei! Zutaten und Backzubehör kaufen, Teig naschen und zusammen Weihnachtsguetzli backen: Das ist für viele das Beste an der Adventszeit. Bei Pfister finden Sie auch dieses Jahr die besten Weihnachtsguetzli-Rezepte und jedes erdenkliche Backzubehör sowie natürlich auch weihnachtliches Geschirr und Weihnachtsdeko, die den Advent noch schöner machen.

Wallholz, Teig, Ausstecher und rote Schale mit Eiern auf Marmorbrett

Mailänderli

  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Abgeriebene Schale von 2 Zitronen
  • 2 Eier
  • 500 g Mehl
  • 2 Eigelb
  • 375 g Puderzucker
  • 1 Eiweiss

Und los geht’s:

  1. Butter auf Zimmertemperatur erwärmen, dann schaumig rühren. Zucker und Vanillezucker hinzufügen, Zitronenschale und Eier unterrühren, dann das Mehl hinzugeben. Zu einem Teig verkneten und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Danach Teig ausrollen und los geht’s: Ausstecher verschiedenster Art sind unsere Spezialität! Mailänderli auf Backpapier legen und im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen 6–8 Minuten backen.
  3. Entweder vor dem Backen mit Eigelb bestreichen oder nach dem Backen nach Belieben Zuckerglasur (Eiweiss plus Puderzucker) und Verzierungen auf die Guetzli zaubern.

SPITZBUBEN

  • 230 g Erdbeerkonfitüre
  • 60 g Mandeln, gemahlen
  • 220 g Margarine
  • 4 EL Puderzucker
  • 4 EL Sojamilch
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 400 g Weizenmehl
  • 1 Pkg. Zitronenschale
  • 120 g Zucker

Und los geht’s:

  1. Mehl, Zucker, Zitronenschale, Mandeln und Vanillezucker vermischen. Dann Margarine und Sojamilch gründlich unterrühren. Das Ganze zu einem glatten Teig kneten. Den Teig in Frischhaltefolie für ca. 60 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  2. Den Teig ca. 3 mm dick auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche ausrollen und Guetzli mit Förmchen nach Wahl ausstechen. Die Guetzli auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
  3. Guetzli im Backofen bei 180°C (Umluft 160°C) für ca. 12 Minuten backen und abkühlen lassen.
  4. Konfitüre in einem Schälchen glattrühren, dann die Hälfte der Guetzli mit je ½ TL Konfitüre bestreichen. Mit einem unbestrichenen Guetzli bedecken und leicht andrücken. Die fertigen Spitzbuben zum Abschluss mit etwas Puderzucker bestäuben und geniessen.

ZIMTSTERNE

Für den Teig:

  • 200 g Puderzucker
  • 2 EL Zimtpulver
  • 8 EL Wasser
  • 1 EL Zitronensaft
  • 150 g Mandeln, gemahlen
  • 200 g Haselnüsse, gemahlen
  • 1 EL Orangenschale, unbehandelt

Für den Guss:

  • Puderzucker n. B.
  • Etwas Wasser
  • Etwas Zimtpulver

Und los geht’s

  1. Alle Zutaten zu einem Teig verarbeiten. Auf einer mit Mehl bestäubten Fläche ausrollen und Sterne ausstechen. Bei Zimmertemperatur ca. 4 Stunden trocknen lassen.
  2. Die Zimtsterne auf einem Blech mit Backpapier bei 250 °C ca. 3 bis 5 Minuten backen. Achtung: nicht zu lange im Ofen lassen, sonst werden sie zu trocken. Danach die Guetzli auskühlen lassen.
  3. Aus Puderzucker, Zimt und etwas Wasser einen Zuckerguss herstellen. Die Zimtsterne damit bestreichen und gut trocknen lassen.

 

Warum backen wir eigentlich Weihnachtsguetzli?

Die Weihnachtbäckerei geht auf eine sehr alte Tradition zurück. Bis in vorchristliche Zeiten reichen die Zeugnisse für das rituelle Backen zu Festzeiten. Das Weihnachtsguetzlibacken, wie wir es heute kennen, stammt aller Wahrscheinlichkeit nach aus den mittelalterlichen Klöstern. Damals wurde mit den feinen Backwaren an Christi Geburt erinnert. Hildegard von Bingen attestierte Weihnachtsstollen, Lebkuchen und Pfeffernüssen zudem einen positiven Einfluss auf die Stimmung. Und tatsächlich kennt wohl jeder das wohlige Gefühl, das einen umgibt, sobald die weihnachtlichen Backdüfte einem in die Nase steigen. Die Palette an Weihnachtsgebäck und Weihnachtsguetzli ist seit diesen Anfängen natürlich immens gewachsen. Zu den traditionellen Backwaren wie Spekulatius, Zimtsternen und Panettone sind unzählige weitere Rezepte und Varianten von Rezepten hinzugekommen. Auch Backfaule kommen heutzutage in der Adventszeit in den Genuss dieser Leckereien, findet man sie doch längst in Bäckereien und Supermärkten. Und trotzdem: Weihnachtsguetzli selber backen macht einfach mehr Spass. Teig zubereiten, kneten, formen, dekorieren und dann im Backofen beobachten und den Duft der Vorfreude geniessen – das ist Weihnachtszeit.

 

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