Geschichte

Es war einmal…
Eine Firmengeschichte

2013

Pfister heute

Was 1882 als Familienbetrieb begann, entwickelte sich über die Jahre zum grössten Einrichtungsfachhändler der Schweiz. In der Einrichtungsgruppe Pfister Arco Holding AG arbeiten rund 2‘000 Mitarbeitende. Als grösste Tochtergesellschaft ist die Möbel Pfister AG mit 20 Filialen in allen Landesteilen präsent und bietet dank seinem Web- und Mobile-Online-Shop mit über 14‘000 Produkten Inspiration und Shoppingvergnügen rund um die Uhr.

2010

Die neue Produkt-Marke Atelier Pfister wird lanciert. Eine Marke, welche junge Schweizer Designerinnen und Designer unterstützt und Kunst sowohl einzigartig wie auch alltagstauglich zeigt.

Aus der ursprünglichen Idee, einen Förderwettbewerb für junge Schweizer Designer zu organisieren, entwickelte sich zwischen Januar 2009 und Juni 2010 eine komplett neue Einrichtungskollektion. Ihr Name ist Programm: Atelier Pfister. Atelier, weil von Anfang an klar war, dass hier junge Kreative eine konkrete Realisierungschance erhalten sollten.

2006

Firmenlogos werden nach einer gewissen Zeit hinsichtlich Gestaltung und Botschaft hinterfragt. Um mit dem aktuellen Zeitgeist Schritt zu halten, müssen sie von Zeit zu Zeit angepasst werden. Der letzte grosse Wechsel fand am 1.2.2006 statt: Nach über 120 Jahren wurde das Wort „Möbel“ aus dem Logo genommen.

1995

Pfister setzt schon lange konsequent auf Nachhaltigkeit. Bereits 1995 ist Pfister Gründungsmitglied der Teppich Fair Trade Organisation STEP. Die Lieferanten von Pfister sind zu 50% Schweizer Firmen, weitere 35 % stammen aus europäischen Ländern mit strengen Umweltvorschriften.
Die Pfister Logistik setzt seit 1974 wo immer möglich auf den Bahntransport.
Seit 1982 bietet Pfister beschützte Arbeitsplätze zur Wiedereingliederung psychisch kranker Menschen an.

1984

Neue Strategie

Als Branchenleader definiert Möbel Pfister die neue Strategie der „gezielten Mehrschichtigkeit“ mit den selbständigen Angebotslinien Möbel Pfister, Mobitare und Toptip sowie den Dienstleistungsunternehmen Vorhang-Atelier AG und dem internationalen Textilverlag Mira-X. Mit der Eröffnung des Wohnlandes in Dübendorf erhält die Region Zürich 1988 die erste Grossfiliale.

Die Marke Toptip entstand 1985. Sie ging aus der Rudolf Müller AG hervor, welche 1978 aufgrund fehlender Nachkommen an die Möbel Pfister AG verkauft wurde. 1994 wurde Toptip an die Coop Schweiz AG veräussert.

1963

Nach fast 50jährigem Wirken übergibt Fritz Gottlieb Pfister das Verwaltungsrats-Präsidium seinem engsten Mitarbeiter, Edy Burkhardt.

1960

Einrichtungshaus

Das Möbelhaus wandelt sich in ein Einrichtungshaus. Nun werden auch Leuchten, Heimtextilien, Vorhänge und Teppiche als ebenbürtige Abteilungen mit grosser Auswahl und Service von Fachkräften geleitet.

1957

Pfister feiert sein 75jähriges Bestehen mit 500 Mitarbeitenden. Ausstellungen in Basel, Zürich, Bern, Suhr, Bellinzona, Lausanne, Genf und St. Gallen erfüllen die Wohnträume der Schweizer Bevölkerung. 18 Lastwagenzüge besorgen die nationale Lieferung.

1939

Expansion

Drei florierende Filialen in Basel, Zürich und Bern rufen nach Expansion und Reorganisation. Der Visionär Fritz Gottlieb Pfister fasst deshalb den kühnen Plan, mitten in der Schweiz – da wo sich die grossen Verkehrsachsen schneiden – ein neues Fabrik- und Verwaltungsgebäude zu bauen. Unmittelbar vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wird das für damalige Verhältnisse sehr grosse Gebäude eröffnet, das in der Folge zur Fabrikausstellung ausgebaut wird.

Wegen des Filialeröffnungsverbotes während des Krieges darf die grosse Wohnausstellung nicht betrieben werden. Die Schaufenster werden mit weisser Farbe abgedeckt.

1934

Als Vorläuferin der heutigen Sozialleistungen führt Pfister die „Sociale Versicherungskasse“ für seine Mitarbeitenden ein. Ein Privileg, wenn man bedenkt, dass die AHV erst 1948 eingeführt wurde. Diese stand bereits in den 1930er zur Debatte, scheiterte aber bei der ersten Abstimmung am Volksmehr.

Pfister erfreut sich nach wie vor eines guten Rufes als sozialer und fairer Arbeitgeber.
Seit 1966, als Fritz Gottlieb Pfister die Familienaktien an die Fürsorgestiftung der Möbel Pfister AG verkaufte, gehört die Firma den Mitarbeitenden. Seit 1991 wacht die F.G. Pfister Stiftung als oberstes Gremium darüber, dass der Stiftungszweck langfristig gewährleistet ist: Sicherung der Selbständigkeit und Kontinuität der Holding sowie Vorsorge und Wohlfahrt der Mitarbeitenden.

1924

In Bern geht die weiträumige und für diese Zeit beispielhafte „Wohnkunst-Ausstellung“ an der Schanzenstrasse auf.

1922

Erste Filiale

Aus der Einzelfirma wird die Möbel Pfister Aktiengesellschaft. In Zürich wird die Zweigniederlassung am Walcheplatz eröffnet. Die Sortiments- und Preispolitik überzeugt auch die Kunden in Zürich und schneller als erwartet auch in der Ost- und Innerschweiz, bis nach Graubünden und ins Tessin.

1918

Der erste Pfister-Camion wird angeschafft. Der Aktionsradius der Lieferungen weitet sich über das Stadtgebiet in die Region aus. Heute sind rund 152 Fahrzeuge - vom Lastwagen bis zum 3.5t Lieferwagen - für die Heimlieferung und Montage bis ins hinterste Tal der Schweiz im Einsatz.

1916

Neue Impulse

Der jüngste Sohn, Fritz Gottlieb Pfister, übernimmt im Alter von 25 Jahren die Firmengeschicke. Dank seiner Ideen und seines unermüdlichen Einsatzes erhält das Geschäft neue Impulse, obwohl sich immer mehr Mitbewerber die sinkenden Umsätze der Kriegsjahre (1914-1918) streitig machen. Gegen Kriegsende startet das Unternehmen richtig durch. Der junge Fritz Gottlieb eröffnet an der Güterstrasse in Basel ein zweites Geschäft mit Lager. Das Angebot wird in über hundert Musterzimmern präsentiert. Die gute Zusammensetzung des Sortiments, günstige Preise und der kundenfreundliche Service bilden den Grundstein für den zukünftigen Firmenerfolg.

1912

Oft steht hinter einem erfolgreichen Geschäftsmann auch eine starke Frau. Margaretha Pfister-Christen erzieht nicht nur die vier Kinder, sondern übernimmt nach dem frühen Tod ihres Mannes auch die Geschäftsleitung.

1882

Gründung

Johann Jakob Pfister eröffnet in Kleinbasel, an der Rheingasse 10, einen Möbel- und Bettwarenladen mit Werkstatt. Er nennt sich „Trödler, Bettwaren- und Möbelhändler“. Seine Leidenschaft für alte und schöne Sachen, gepaart mit seinen hervorragenden Handwerkskünsten und einem ausgeprägten Kundenfokus, sprechen sich schnell herum: „Wotsch epis Scheens und Rächts, denn gosch zem Pfischter“.